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Aquaporin 2/AQP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400402-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aquaporin 2/AQP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400402-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AQP2 kodiert Aquaporin‑2, einen durch Vasopressin regulierten Wasserkanal, der die transzelluläre Wasserresorption in den Hauptzellen der Sammelrohre der Niere vermittelt. Sein Transport zur apikalen Membran wird durch eine AVPR2‑gesteuerte cAMP/PKA‑Signalgebung und durch phosphorylierungsabhängige Einlagerung in bzw. Rückholung aus Vesikeln kontrolliert, wodurch AQP2 mit epithelialer Polarität und osmotischer Homöostase verknüpft ist. Veränderungen der AQP2‑Expression, -Lokalisation oder Kanalfunktion sind mit einer verminderten Harnkonzentrierungsfähigkeit assoziiert und tragen zu Störungen des Wasserhaushalts wie dem nephrogenen Diabetes insipidus und hyponatriämischen Zuständen bei. Als in der Niere angereichertes Membranprotein wird AQP2 außerdem genutzt, um endosomales Recycling, die Qualitätskontrolle von Membranproteinen und hormonregulierte Transportwege zu untersuchen.
Aquaporin 2/AQP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AQP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AQP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AQP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AQP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.