



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
apoD Double Nickase Plasmid (h) | sc-402012-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apoD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402012-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APOD kodiert Apolipoprotein D (apoD), ein sezerniertes Glykoprotein der Lipocalin-Familie, das kleine hydrophobe Liganden wie Arachidonsäure und steroidverwandte Moleküle bindet und transportiert. apoD ist an der extrazellulären Lipidverteilung beteiligt und trägt zur Redox-Homöostase bei; dadurch beeinflusst es die Zusammensetzung von Membranlipiden, Reaktionen auf oxidativen Stress sowie inflammatorische Signalwege in Geweben wie Gehirn und Gefäßsystem. Seine Expression wird in Situationen zellulären Stresses und im Alter reguliert, was APOD mit Signalwegen verknüpft, die Lipidperoxidation und Proteostase modulieren. Veränderte apoD-Spiegel wurden im Zusammenhang mit neurodegenerativen und metabolischen Erkrankungen beschrieben, was seine Nutzung als mechanistischer Marker in der Forschung zu lipidassoziierter Pathologie unterstützt.
apoD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.