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apoA-IV CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402217-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane APOA4 kodiert Apolipoprotein A‑IV (apoA‑IV), ein sezerniertes Apolipoprotein, das hauptsächlich von intestinalen Enterozyten synthetisiert wird und im Blutkreislauf mit Chylomikronen und HDL assoziiert ist. apoA‑IV trägt zur Lipidresorption und zum postprandialen Lipoproteinstoffwechsel bei, indem es den Cholesterin-Efflux unterstützt und Enzyme moduliert, die am Lipoprotein-Remodeling innerhalb der Reverse-Cholesterintransport‑Signalwege beteiligt sind. Aufgrund seiner Funktionen in der intestinalen Lipidverarbeitung und der systemischen Lipidhomöostase wird APOA4 im Kontext von Dyslipidämien, atherosklerosebezogener Biologie und Mechanismen metabolischer Erkrankungen untersucht. Seine Expressionsdynamik macht es zudem zu einem nützlichen Marker für nährstoffresponsive Transkriptionsprogramme in gastrointestinalen und hepatischen Modellsystemen.
apoA-IV Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen APOA4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
apoA-IV Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des APOA4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der APOA4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen apoA-IV-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native APOA4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von apoA-IV-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des apoA-IV-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem APOA4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.