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APLNR Double Nickase Plasmid (h) | sc-402374-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
APLNR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402374-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APLNR kodiert den Apelinrezeptor, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse A, der Apelin- sowie Elabela/Toddler-Peptide bindet und so die kardiovaskuläre Entwicklung, die Angiogenese und die Flüssigkeitshomöostase im Gewebe reguliert. Nach Ligandenbindung koppelt APLNR überwiegend an Gαi- und β‑Arrestin‑abhängige Signalwege und moduliert dabei u. a. PI3K–AKT-, MAPK/ERK- und Stickstoffmonoxid-Signale, die die Endothelfunktion und die Zellmigration beeinflussen. Eine Fehlregulation der APLNR-Signalübertragung wird mit kardiometabolischen und vaskulären Prozessen in Verbindung gebracht, darunter das mit Herzinsuffizienz assoziierte Remodeling, pulmonale Hypertonie und tumorassoziierte Angiogenese, wodurch APLNR ein nützlicher Knotenpunkt zur Analyse von Signalprozessen im Mikromilieu ist. In Zellmodellen ermöglicht die gezielte Störung von APLNR mechanistische Untersuchungen der Ligand-Rezeptor-Dynamik, der Rezeptordesensibilisierung/-internalisierung und nachgeschalteter transkriptioneller Antworten.
APLNR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APLNR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APLNR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APLNR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APLNR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.