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APLNR CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423839-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
APLNR CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423839-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Aplnr** kodiert den Apelinrezeptor (**APLNR**), einen GPCR der Klasse A, der Apelin-Peptide sowie **ELABELA/Toddler** bindet und dadurch G‑Protein‑abhängige Signalwege reguliert, darunter die Modulation von cAMP, intrazelluläre Ca2+-Flüsse sowie die PI3K–AKT- und MAPK/ERK‑Signalwege. Die APLNR-Aktivität beeinflusst die Funktion von Endothelzellen und vaskulären glatten Muskelzellen, angiogene Antworten, die Herzentwicklung und das kardiale Remodeling sowie die Flüssigkeitshomöostase durch eine integrierte Kontrolle von Migration, Proliferation und Barriereeigenschaften. In nervösen und metabolischen Systemen wurde APLNR-Signalisierung mit neurovaskulärer Kopplung und der Energiebilanz in Verbindung gebracht, wodurch **Aplnr** als mechanistischer Knotenpunkt erscheint, der Entwicklungsprogramme und Stressanpassung verknüpft. Eine dysregulierte Aktivität des APLNR-Signalwegs ist mit kardiometabolischen Phänotypen, vaskulärer Dysfunktion und tumorassoziierter Angiogenese assoziiert und ist daher für das Pathway-Mapping in Krankheitsmodellen relevant.
APLNR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Aplnr-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
APLNR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Aplnr-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Aplnr-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen APLNR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Aplnr-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von APLNR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des APLNR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Aplnr-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.