Date published: 2026-8-31

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APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (h): sc-416847-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • APG5/ATG5 Double-Nickase-Plasmid (h) und APG5/ATG5 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ATG5 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: APG5/ATG5: sc-133158
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-416847-NIC
    20 µg
    $410.00

    APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-416847-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ATG5 (APG5) ist ein essenzieller Autophagie-Faktor, der mit ATG12 konjugiert und sich mit ATG16L1 zu einem Kernkomplex zusammenschließt, der für die Membranelongation des Autophagosoms und die Lipidierung von LC3 erforderlich ist. Über diese Funktionen unterstützt ATG5 die basale und stressinduzierte Makroautophagie, die Mitophagie sowie die Beseitigung von Proteinaggregaten und geschädigten Organellen und verknüpft dabei Nährstoffsensorik‑Signalwege wie mTOR und AMPK mit dem lysosomalen Abbau. Eine veränderte ATG5‑Aktivität wurde mit gestörter Proteostase, Entzündung und einer erhöhten Anfälligkeit für neurodegenerative, metabolische, infektiöse und krebsassoziierte Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch ATG5 häufig Ziel von Studien zu Zellüberleben und Immun-Signalgebung ist. In humanen Zellen wird die Beeinflussung von ATG5 häufig genutzt, um autophagieabhängige von autophagieunabhängigen Mechanismen in Stressantworten und der intrazellulären Qualitätskontrolle zu unterscheiden.

    APG5/ATG5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATG5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATG5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATG5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATG5-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.