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AP-2α Double Nickase Plasmid (h) | sc-400935-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AP-2α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400935-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TFAP2A kodiert den Transkriptionsfaktor AP-2α, ein sequenzspezifisch DNA-bindendes Protein, das während der Neuralleistentwicklung, der epidermalen Differenzierung und der kraniofazialen Morphogenese Genexpressionsprogramme koordiniert. AP-2α reguliert Promotoren und Enhancer, die den Zellzyklus, Zell-Zell-Adhäsion und die Festlegung epithelialer Zelllinien steuern, und integriert dabei Signale aus Entwicklungs-Signalwegen wie WNT- und retinsäureabhängigen Netzwerken. Eine Fehlregulation der TFAP2A-Aktivität wurde mit angeborenen Entwicklungsstörungen und veränderten Transkriptionszuständen bei Krebs in Verbindung gebracht, wobei Änderungen in AP-2α-abhängigen Regulationsschaltkreisen Proliferation und Differenzierung beeinflussen können. Diese Eigenschaften machen TFAP2A zu einem hilfreichen Lokus, um die transkriptionelle Kontrolle von Linienentscheidungen und die Epithelbiologie in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
AP-2α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TFAP2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TFAP2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TFAP2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TFAP2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.