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ANT2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419113-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ANT2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419113-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Slc25a5 kodiert die mitochondriale ADP/ATP-Translokase ANT2, einen zentralen Carrier der inneren Membran, der zytosolisches ADP gegen ATP aus der Matrix austauscht und so die oxidative Phosphorylierung sowie die zelluläre Energiebilanz aufrechterhält. Die ANT2-Aktivität koppelt den Adeninnukleotid-Pool an das mitochondriale Membranpotenzial und verknüpft damit den Stofffluss mit Prozessen wie der mitochondrialen Biogenese, der Anfälligkeit für Apoptose und der Homöostase reaktiver Sauerstoffspezies. In Mausmodellen wird ANT2 häufig im Zusammenhang mit metabolischer Umprogrammierung, proliferationsbedingt erhöhtem Energiebedarf und mitochondrialen Stressantworten untersucht. Eine Fehlregulation des Adeninnukleotid-Transports und der mitochondrialen Bioenergetik ist relevant für neuromuskuläre und kardiometabolische Phänotypen sowie für allgemeinere Modelle mitochondrialer Dysfunktion.
ANT2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc25a5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc25a5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc25a5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc25a5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.