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Aminopeptidase A Double Nickase Plasmid (h) | sc-403989-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aminopeptidase A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403989-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENPEP kodiert die Aminopeptidase A (APA), ein zinkabhängiges Ectoenzym, das an der Zelloberfläche N‑terminale saure Aminosäurereste von Peptidsubstraten abspaltet. Im Renin‑Angiotensin‑System trägt APA zur Verarbeitung von Angiotensin II zu Angiotensin III bei und beeinflusst damit nachgeschaltete Angiotensin‑Signalkaskaden, die an der Regulation von Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt beteiligt sind. Die Aktivität von ENPEP überschneidet sich zudem mit dem Metabolismus von Neuropeptiden und Peptidhormonen und ist damit mit der Regulation neuronaler und endokriner Signalübertragung verknüpft. Eine veränderte Expression oder Aktivität von APA wurde in kardiometabolischen und neuroinflammatorischen Zusammenhängen untersucht, wodurch ENPEP ein nützliches Ziel für mechanistische Studien peptidasegetriebener Signalnetzwerke darstellt.
Aminopeptidase A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENPEP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENPEP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENPEP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENPEP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.