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AKR1A1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416233-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
AKR1A1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416233-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
AKR1A1 (Aldo-Keto-Reduktase-Familie 1, Mitglied A1) kodiert eine NADPH-abhängige Oxidoreduktase, die die Reduktion reaktiver Aldehyde und carbonylhaltiger Substrate katalysiert und damit zur zellulären Entgiftung sowie zur Aufrechterhaltung der Redoxhomöostase beiträgt. Das Protein ist am Aldehydstoffwechsel beteiligt und steht in Verbindung mit glutathionabhängigen Abwehrsystemen, indem es die Anreicherung zytotoxischer Produkte der Lipidperoxidation begrenzt. Durch die Modulation von Carbonylstress und der NADPH-Nutzung beeinflusst AKR1A1 oxidativen Stressantworten, die Mitochondrienfunktion und metabolische Anpassungsprozesse. Eine dysregulierte AKR1A1-Aktivität wurde mit einer veränderten Verarbeitung von Xenobiotika und zellulären Stressphänotypen in Zusammenhang gebracht, die für Stoffwechselstörungen, Entzündungen und die Krebsbiologie relevant sind.
AKR1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen AKR1A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
AKR1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des AKR1A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der AKR1A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AKR1A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native AKR1A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AKR1A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AKR1A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem AKR1A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.