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AdipoR2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401848-ACT | 20 µg | $397.00 |
ADIPOR2 kodiert den Adiponektinrezeptor 2 (AdipoR2), einen Sieben-Transmembran-Rezeptor, der in mehreren Geweben adiponektinabhängige metabolische Signalwege vermittelt. Die Aktivierung von AdipoR2 fördert die Fettsäureoxidation und die Glukosehomöostase, unter anderem über AMPK- und PPARα-assoziierte transkriptionelle Programme, und beeinflusst zelluläre Stressantworten sowie inflammatorische Signalgebung. Veränderte ADIPOR2-Expression oder -Signalübertragung wurde mit Insulinresistenz, metabolischem Syndrom, nichtalkoholischer Fettlebererkrankung und einem insgesamt erhöhten kardiometabolischen Risiko in Verbindung gebracht, was ADIPOR2 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien von Adipokin-Signalwegen macht.
AdipoR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADIPOR2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
AdipoR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADIPOR2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADIPOR2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AdipoR2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADIPOR2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AdipoR2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AdipoR2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADIPOR2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.