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ACCβ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401903-ACT | 20 µg | $397.00 |
ACACB kodiert die Acetyl‑CoA‑Carboxylase beta (ACCβ), ein biotinabhängiges, mit den Mitochondrien assoziiertes Enzym, das die Bildung von Malonyl‑CoA katalysiert, einem zentralen Regulator der Oxidation langkettiger Fettsäuren. Durch die Modulation der Malonyl‑CoA‑Spiegel steuert ACCβ die Aktivität von CPT1 und beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Fettsäuresynthese und β‑Oxidation, wodurch der Lipidstoffwechsel mit der zellulären Energiehomöostase verknüpft wird. Die ACACB‑Aktivität ist in nährstoffsensitive Signalwege einschließlich der AMPK‑Signalgebung eingebunden und reagiert in Leber, Muskel und anderen oxidativen Geweben auf den metabolischen Zustand. Eine Fehlregulation des mit ACCβ verbundenen Lipidflusses wurde mit metabolischen Phänotypen in Zusammenhang gebracht, die für Insulinresistenz, Dyslipidämie und hepatische Steatose relevant sind, was mechanistische Untersuchungen in der Biologie metabolischer Erkrankungen unterstützt.
ACCβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACACB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ACCβ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACACB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACACB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACCβ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACACB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACCβ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACCβ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACACB-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.