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Abi-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-435933-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Abi2-Gen kodiert Abelson interactor 2 (Abi-2), ein Adapterprotein, das den Umbau des Aktin-Zytoskeletts und die Signaltransduktion nachgeschaltet an Rezeptor-Tyrosinkinasen und kleinen GTPasen reguliert. Abi-2 wirkt in Multiproteinkomplexen wie den WAVE-Regulationsassemblies, um die Arp2/3-abhängige Aktinpolymerisation zu koordinieren, und beeinflusst dadurch die Bildung von Lamellipodien, Zelladhäsion und gerichtete Migration. Über diese Signalwege trägt Abi-2 zur neuronalen Morphogenese, zur Migration von Immunzellen und zur Dynamik epithelialer Zellen bei; zudem wurde eine veränderte Aktivität von Abi2-assoziierten Netzwerken in krankheitsrelevanten Modellen mit dysregulierter Proliferation und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht. Abi2 ist daher ein nützlicher Knotenpunkt, um zytoskelettale Signalgebung, die Dynamik membranärer Protrusionen und das Crosstalk zwischen Signalwegen zu untersuchen, die das Zellverhalten prägen.
Abi-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Abi2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Abi2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Abi2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Abi2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.