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ABHD3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-414947-NIC | 20 µg | $410.00 |
Humanes ABHD3 (Abhydrolase Domain Containing 3) ist eine Serinhydrolase, die zum Lipidabbau beiträgt, indem sie oxidierte und mittelkettige Phospholipide – einschließlich Lysophospholipid-Substrate – hydrolysiert und dadurch das Remodeling von Membranlipiden sowie lipidvermittelte Signalprozesse beeinflusst. Über die Regulation der Phospholipid-Homöostase ist ABHD3 mit Signalwegen verknüpft, die oxidative Stressantworten, inflammatorische Signale und die Dynamik von Organellenmembranen steuern. Veränderte ABHD3-Expression oder -Aktivität wurde in Zusammenhängen metabolischer Dysregulation und in der Tumorbiologie beschrieben, wo Verschiebungen in der Phospholipidzusammensetzung Proliferation, Migration und die Toleranz gegenüber zellulärem Stress beeinflussen können. Daher wird ABHD3 häufig in systembiologischen Analysen des Lipidstoffwechsels, der Redoxbiologie und membranassoziierter Signalnetzwerke untersucht.
ABHD3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ABHD3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ABHD3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ABHD3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ABHD3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.