
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
20S Proteasome α1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-401845 | 20 µg | $397.00 | |||
20S Proteasome α1 HDR Plasmid (h) | sc-401845-HDR | 20 µg | $445.00 |
PSMA1 kodiert die menschliche 20S-Proteasom-α1-Untereinheit, eine zentrale strukturelle Komponente des 20S-Proteasoms, die zur Ausbildung des α-Ring-Gates beiträgt, welches den Eintritt von Substraten in die katalytische Kammer kontrolliert. Als Bestandteil des Ubiquitin-Proteasom-Systems vermitteln 20S/26S-Proteasomen den ATP-abhängigen Abbau polyubiquitinierter Proteine und regulieren damit die Proteostase, die Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten sowie die Antigenprozessierung für die MHC-Klasse-I-Präsentation. Die Proteasomaktivität steht zudem mit der NF-κB-Signalkaskade in Verbindung, unter anderem über den regulierten Abbau inhibitorischer Faktoren, und prägt allgemein Stressantwortwege einschließlich ER-Stress sowie den Umgang mit oxidativem Stress. Eine fehlregulierte Proteasomenfunktion und veränderte Protein-Homöostase sind an Krebsbiologie, Neurodegeneration und immunbezogenen Prozessen beteiligt, wodurch PSMA1 einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien proteostasegetriebener Phänotypen darstellt.
20S Proteasome α1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des PSMA1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid im Pool koexprimiert eine einzigartige sgRNA, die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des PSMA1-Lokus abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease, und kodiert für GFP, um die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen zu ermöglichen. Diese Multi-Guide-Strategie erhöht die Wahrscheinlichkeit, Frameshifts oder Deletionen zu induzieren, die zu einem funktionellen Knockout führen, und bietet damit eine robustere Alternative zu Single-Guide-Ansätzen. An mehreren Stellen induzierte DSBs werden durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ) oder, bei Verwendung mit der enthaltenen HDR-Donor-Matrize, durch homologe Reparatur (HDR) an einer definierten Zielstelle innerhalb des Lokus repariert.
Bei Verwendung in Verbindung mit dem RFP-exprimierenden HDR-Donor können GFP- und RFP-Fluoreszenz gemeinsam genutzt werden, um transfizierte von editierten Zellpopulationen zu unterscheiden, was die auf Durchflusszytometrie basierenden Sortier- und Klonauswahl-Workflows optimiert.
Für Anwendungen, die bestätigte, selektierbare Knockout-Klone erfordern, enthält das 20S Proteasome α1 HDR-Plasmid (h) ein HDR-Donorkonstrukt mit einer Puromycin-Resistenzkassette (PuroR) und einem Reporter für rotes fluoreszierendes Protein (RFP), flankiert von Homologiearmen, die für eine definierte PSMA1 Zielstelle spezifisch sind.
Bei Co-Transfektion mit dem 20S Proteasome α1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h):
Das HDR-Donorkonstrukt verfügt über loxP-Stellen, die die PuroR-RFP-Selektionskassette flankieren, um eine saubere Markerentfernung nach der Klonbestätigung zu ermöglichen. Die transiente Expression der Cre-Rekombinase über das enthaltene Cre-Vektor: sc-418923 schneidet die Kassette heraus, wobei eine minimale Rest-loxP-Stelle innerhalb des PSMA1-Lokus verbleibt und potenzielle Störeffekte auf nachgeschaltete Assays eliminiert werden.
Dieser zweistufige Ansatz:
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.