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ZNF326 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404968-ACT | 20 µg | $397.00 |
ZNF326 kodiert ein Zinkfinger-haltiges nukleäres Protein, das an der Transkriptionsregulation und der RNA-Prozessierung beteiligt ist; beschrieben wurden Funktionen bei der Koordination des kotranskriptionellen Spleißens und von Genexpressionsprogrammen, die zur Aufrechterhaltung von Zellzuständen beitragen. Als chromatinassoziierter Faktor kann ZNF326 die promotornahe regulatorische Architektur sowie die Kopplung zwischen Transkription und prä‑mRNA-Reifung beeinflussen und ist damit mit Signalwegen verknüpft, die Proliferation, Differenzierung und stressadaptive Genexpression steuern. Eine dysregulierte ZNF326-Expression oder -Aktivität wurde in der Literatur mit veränderten Transkriptionsnetzwerken in der Krebsbiologie und weiteren Kontexten in Verbindung gebracht, in denen ein abweichender RNA-Stoffwechsel zu Krankheitsphänotypen beiträgt. Diese Eigenschaften machen ZNF326 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Untersuchungen des Transkription–Spleißing‑Crosstalks und der Umverdrahtung regulatorischer Netzwerke.
ZNF326 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ZNF326-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ZNF326 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ZNF326-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ZNF326-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ZNF326-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ZNF326-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ZNF326-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ZNF326-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ZNF326-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.