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ZDHHC20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406353-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZDHHC20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406353-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZDHHC20 kodiert eine Palmitoyltransferase der DHHC-Familie, die die S‑Palmitoylierung von Proteinsubstraten katalysiert und dadurch die Membranassoziation, den subzellulären Transport und die Stabilität von Signalproteinen reguliert. Durch die dynamische Kontrolle dieser Lipidmodifikation beeinflusst ZDHHC20 Prozesse wie Rezeptorsignalisierung, vesikulären Transport und die Organisation von Membranmikrodomänen, die nachgeschaltete Signalwege prägen. Veränderte Palmitoylierungsprogramme unter Beteiligung von ZDHHC20 wurden mit fehlreguliertem Zellwachstum und veränderten Migrationsphänotypen in Verbindung gebracht und im Kontext der Krebsbiologie sowie anderer Erkrankungen untersucht, bei denen die Genauigkeit der Membransignalübertragung gestört ist. Damit ist ZDHHC20 ein nützliches Ziel, um in humanen Modellen zu untersuchen, wie palmitoylierungsabhängige Proteinlokalisation die Signaltransduktion und die zelluläre Homöostase beeinflusst.
ZDHHC20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZDHHC20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZDHHC20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZDHHC20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZDHHC20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.