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ZBP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406434-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZBP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406434-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZBP1 (Z-DNA-bindendes Protein 1; auch bekannt als DAI) ist ein Sensor des angeborenen Immunsystems, der Nukleinsäuren in Z-Form erkennt und die Nukleinsäure-Detektion mit Entzündungs- und Zelltodprogrammen koppelt. Über RHIM-abhängige Interaktionen mit RIPK3 und anderen Signalpartnern kann ZBP1 nekroptotische und apoptotische Antworten fördern und die Expression interferon-stimulierter Gene nach Erkennung von Pathogenen modulieren. Es ist in antivirale Abwehrwege integriert und trägt zur Regulation der NF-κB- und Typ-I-Interferon-Signalgebung als Reaktion auf Infektionen oder endogenen Nukleinsäure-Stress bei. Eine fehlregulierte ZBP1-Aktivität wurde mit aberranter Entzündung und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht, wodurch es für die Untersuchung von Mechanismen entzündlicher Erkrankungen und von Wirt–Pathogen-Interaktionen relevant ist.
ZBP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZBP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZBP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZBP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZBP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.