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VPS35 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402019-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VPS35 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402019-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VPS35 kodiert eine zentrale Komponente des frachtselektiven Retromer-Komplexes, der den Rücktransport von Endosomen zum Golgi sowie das endosomale Recycling von Transmembranproteinen koordiniert. Durch die Kopplung an Sorting Nexins und WASH-abhängiges Aktin-Remodelling trägt VPS35 zur Regulation des Rezeptortransports, der lysosomalen Homöostase und des Gleichgewichts zwischen Recycling- und Abbauwegen bei. Eine Störung der VPS35-Funktion beeinträchtigt die endolysosomale Dynamik und die Proteostase und verändert dadurch die Zusammensetzung von Membranproteinen an der Zelloberfläche und innerhalb des sekretorischen Weges. Genetische und funktionelle Studien haben eine veränderte VPS35-Aktivität mit neurodegenerativen Mechanismen in Verbindung gebracht, insbesondere mit Signalwegen, die auf die Aufrechterhaltung von Synapsen, die mitochondriale Qualitätskontrolle und die Anfälligkeit für Proteinaggregation zusammenlaufen.
VPS35 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VPS35-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VPS35 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VPS35-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VPS35-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.