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VPS28 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404226-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes VPS28 kodiert eine zentrale Untereinheit des ESCRT-I-Komplexes, der die endosomale Sortierung ubiquitinierter Membranproteine koordiniert und die Biogenese multivesikulärer Körper auf dem Weg zum lysosomalen Abbau fördert. Über die Aktivität des ESCRT-Signalwegs trägt VPS28 zur Regulation der Rezeptor-Downmodulation, des Membranumbaus und von Transportprozessen bei, die die Abschwächung von Signalen und die Proteostase beeinflussen. Die ESCRT-I-Funktion steht zudem in Verbindung mit der Abszission während der Zytokinese sowie mit Virusausschleusungsprozessen, die die membrantrennende Maschinerie der Wirtszelle ausnutzen. Eine Fehlregulation des endolysosomalen Transports und von ESCRT-Komponenten ist mit veränderter Wachstumsfaktor-Signalisierung und zellulären Stressphänotypen assoziiert, die für die Krebs- und Neurodegenerationsforschung relevant sind.
VPS28 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen VPS28-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
VPS28 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des VPS28-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der VPS28-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen VPS28-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native VPS28-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von VPS28-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des VPS28-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem VPS28-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.