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USP28 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407678-NIC | 20 µg | $410.00 |
USP28 kodiert eine ubiquitin-spezifische Protease, die Ubiquitin-Ligasen entgegenwirkt, indem sie Polyubiquitin-Ketten von Substratproteinen entfernt und dadurch deren Stabilität sowie den Signaloutput reguliert. In menschlichen Zellen wird USP28 mit der Kontrolle des Proteinumsatzes in Signalwegen in Verbindung gebracht, die DNA-Schadensantworten, chromatinassoziierte Prozesse und die Zellzyklusprogression steuern, einschließlich der Modulation MYC-abhängiger Programme durch Deubiquitinierung zentraler regulatorischer Faktoren. Durch die Ausgestaltung der Ubiquitin-Signalgebung kann USP28 die Toleranz gegenüber Replikationsstress und die Checkpoint-Signalgebung beeinflussen, was es für Studien zur genomischen Integrität und onkogenen Transformation relevant macht. Eine veränderte USP28-Aktivität oder -Expression wurde in mehreren Tumorkontexten beobachtet, was seinen Nutzen als Ziel für mechanistische Untersuchungen in der Krebsbiologie unterstreicht.
USP28 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP28-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP28 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP28-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP28-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.