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USP21 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404690-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes USP21 kodiert eine ubiquitin-spezifische Protease, die Ubiquitin von Proteinsubstraten entfernt und dadurch Protein‑Stabilität, Signalstärke und den subzellulären Transport reguliert. USP21 wird mit der Kontrolle entzündlicher und angeborener Immun-Signalwege in Verbindung gebracht, indem es ubiquitinabhängige Schritte innerhalb von NF‑κB‑ und interferonassoziierten Signalwegen moduliert; zudem kann es Transkriptionsprogramme durch Deubiquitinierung chromatinassoziierter Faktoren beeinflussen. Durch die Prägung der Ubiquitin-Homöostase wirkt sich USP21 auf Zellzyklusprogression, Stressantworten und differenzierungsbezogene Prozesse aus. Eine fehlregulierte USP21‑Aktivität wurde mit abweichender Immun-Signalgebung und onkogenen Phänotypen assoziiert, was USP21 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der ubiquitinvermittelten Regulation in menschlichen Zellen macht.
USP21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen USP21-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
USP21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des USP21-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der USP21-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen USP21-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native USP21-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von USP21-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des USP21-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem USP21-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.