Date published: 2026-7-14

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UHRF1 Double Nickase Plasmid (m): sc-421937-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das UHRF1 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • UHRF1 Double-Nickase-Plasmid (m) und UHRF1 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Uhrf1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: UHRF1: sc-373750
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    UHRF1 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-421937-NIC
    20 µg
    $410.00

    UHRF1 Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-421937-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Uhrf1 kodiert UHRF1, einen epigenetischen Multidomänen-Regulator, der während der S‑Phase die Erkennung hemimethylierter CpG‑DNA mit der Rekrutierung der Maschinerie zur Erhaltung der DNA‑Methylierung koppelt. Über seine SRA-, PHD- und RING-Domänen koordiniert UHRF1 die Vererbung von DNA‑Methylierung, das Zusammenspiel von Histonmodifikationen sowie das Chromatin-Remodeling, um Genomstabilität und Transkriptionsprogramme aufrechtzuerhalten. In Mauszellen ist die UHRF1‑Aktivität eng mit dem Fortschreiten des Zellzyklus, der replikationsgekoppelten Chromatinassemblierung und der Repression transponierbarer Elemente verknüpft, mit nachgelagerten Effekten auf Differenzierung und Festlegung der Zelllinie. Eine fehlregulierte UHRF1‑assoziierte epigenetische Erhaltung ist breit relevant für onkogene Transformation, abnorme Proliferation und Epigenom-Instabilität und macht Uhrf1 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur methylierungsgetriebenen Genregulation.

    UHRF1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Uhrf1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Uhrf1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Uhrf1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Uhrf1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.