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UHRF1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421937-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UHRF1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421937-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Uhrf1 kodiert UHRF1, einen epigenetischen Multidomänen-Regulator, der während der S‑Phase die Erkennung hemimethylierter CpG‑DNA mit der Rekrutierung der Maschinerie zur Erhaltung der DNA‑Methylierung koppelt. Über seine SRA-, PHD- und RING-Domänen koordiniert UHRF1 die Vererbung von DNA‑Methylierung, das Zusammenspiel von Histonmodifikationen sowie das Chromatin-Remodeling, um Genomstabilität und Transkriptionsprogramme aufrechtzuerhalten. In Mauszellen ist die UHRF1‑Aktivität eng mit dem Fortschreiten des Zellzyklus, der replikationsgekoppelten Chromatinassemblierung und der Repression transponierbarer Elemente verknüpft, mit nachgelagerten Effekten auf Differenzierung und Festlegung der Zelllinie. Eine fehlregulierte UHRF1‑assoziierte epigenetische Erhaltung ist breit relevant für onkogene Transformation, abnorme Proliferation und Epigenom-Instabilität und macht Uhrf1 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur methylierungsgetriebenen Genregulation.
UHRF1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Uhrf1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Uhrf1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Uhrf1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Uhrf1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.