Date published: 2026-7-11

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TSHZ1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-431049-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • TSHZ1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • TSHZ1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom TSHZ1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom TSHZ1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Tshz1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    TSHZ1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-431049-ACT
    20 µg
    $397.00

    Tshz1 kodiert den Zinkfinger-Homeobox-Transkriptionsfaktor TSHZ1, einen nukleären Regulator entwicklungsbezogener Genprogramme, die im Mausmodell die Gewebemusterbildung und Entscheidungen über das Zellschicksal steuern. TSHZ1 integriert die transkriptionelle Kontrolle über morphogeneseassoziierte Prozesse hinweg, darunter Differenzierung, Organogenese und die Aufrechterhaltung linien­spezifischer Identität durch kontextabhängige Regulation von Promotoren und Enhancern. Eine fehlregulierte TSHZ1-Aktivität wurde in genetischen Studien mit angeborenen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was TSHZ1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse transkriptioneller Netzwerke macht, die entwicklungsbiologische Signalwege mit terminaler Differenzierung koppeln. Die Modulation der Tshz1-Expression unterstützt mechanistische Arbeiten zur genregulatorischen Schaltkreislogik in embryonalen und aus Stammzellen abgeleiteten Modellen sowie das Pathway-Mapping in Systemen, in denen Homeobox-Faktoren Chromatin- und Transkriptionszustände koordinieren.

    TSHZ1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Tshz1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    TSHZ1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Tshz1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Tshz1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TSHZ1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Tshz1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TSHZ1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TSHZ1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Tshz1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.