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TRM61 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408677-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRM61 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408677-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **TRMT61A** kodiert **TRM61**, eine katalytische Untereinheit des tRNA‑m1A58‑Methyltransferase‑Komplexes, der in Initiator‑ und Elongator‑tRNAs an Position 58 **N1‑Methyladenosin (m1A)** einfügt. Diese Modifikation unterstützt die strukturelle Stabilität der tRNA, die korrekte Aminoacylierung und eine präzise Translation und verknüpft die TRM61‑Aktivität damit mit der RNA‑Prozessierung, der Proteostase und zellulären Stressantworten. Störungen von tRNA‑Modifikationswegen können die globale Kontrolle der Translation beeinträchtigen und wurden in Modellsystemen mit Wachstumsdefekten sowie einer veränderten Empfindlichkeit gegenüber metabolischem und proteotoxischem Stress in Verbindung gebracht. TRMT61A wird daher im Kontext der epitranskriptomischen Regulation von tRNAs, der ribosomenassoziierten Qualitätskontrolle und krankheitsrelevanter Mechanismen untersucht, die mit einer dysregulierten Proteinsynthese zusammenhängen.
TRM61 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRMT61A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRMT61A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRMT61A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRMT61A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.