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TNAP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400784-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TNAP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400784-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALPL kodiert die gewebsunspezifische alkalische Phosphatase (TNAP), ein glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankertes Ektoenzym, das extrazelluläre Phosphat-Monoester hydrolysiert und so das Gleichgewicht zwischen anorganischem Phosphat und Pyrophosphat reguliert. Durch den Abbau von Pyrophosphat moduliert TNAP Mineralisierungsprozesse und unterstützt die korrekte Reifung der Knochen- und Zahnmatrix; zugleich beeinflusst es über die Dephosphorylierung von Nukleotiden im extrazellulären Milieu die purinerge Signalübertragung. Die ALPL/TNAP-Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die die Phosphathomöostase und die Verkalkung der extrazellulären Matrix steuern, und eine veränderte Funktion ist mit Hypophosphatasie sowie pathologischen Verkalkungsphänotypen assoziiert. Als an der Zelloberfläche exponiertes Enzym mit messbarer katalytischer Aktivität stellt TNAP einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um Genotyp-Phänotyp-Beziehungen im Mineralstoffwechsel und in Modellen der Zelldifferenzierung zu untersuchen.
TNAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALPL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALPL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALPL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALPL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.