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TLR5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401154-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TLR5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401154-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Toll-like-Rezeptor 5 (TLR5) ist ein an der Zelloberfläche lokalisierter Mustererkennungsrezeptor, der bakterielles Flagellin erkennt und in Epithelzellen sowie in myeloischen Zelllinien die angeborene Immunantwort aktiviert. Nach Ligandenbindung signalisiert TLR5 vor allem über MYD88 und aktiviert IRAK–TRAF6-Kaskaden, was zur Aktivierung der NF-κB- und MAPK-Signalwege und zur Induktion proinflammatorischer Zytokine und Chemokine führt. TLR5 trägt zur mukosalen Wirtsabwehr und zur Homöostase zwischen Mikrobiom und Immunsystem bei; eine veränderte TLR5-Aktivität wurde mit entzündlichen Erkrankungen, erhöhter Infektanfälligkeit und tumorassoziierter Entzündung in Verbindung gebracht. Aufgrund seiner gut charakterisierten Ligandenreaktivität ist TLR5 ein nützlicher Ansatzpunkt, um PRR-Crosstalk, Zytokinprogramme und Mechanismen der Barriereimmunität zu untersuchen.
TLR5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TLR5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TLR5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TLR5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TLR5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.