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TLR2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400267-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TLR2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400267-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TLR2 kodiert den Toll-like-Rezeptor 2, einen Mustererkennungsrezeptor der Plasmamembran, der bakterielle Lipoproteine und andere mikrobielle Liganden erkennt, häufig über Heterodimerisierung mit TLR1 oder TLR6. Nach Aktivierung signalisiert TLR2 über MYD88- und TIRAP-abhängige Signalwege und induziert NF-κB- und MAPK-Kaskaden, wodurch die Transkription proinflammatorischer Zytokine und Chemokine angestoßen und die Kommunikation zwischen angeborener und adaptiver Immunität mitgeprägt wird. Die TLR2-Aktivität ist außerdem mit Phagozytose, Autophagie und inflammasom-assoziierten Programmen verknüpft und beeinflusst damit antimikrobielle Antworten und die Gewebehomöostase. Eine fehlregulierte TLR2-Signalübertragung wird mit chronischen Entzündungszuständen und infektionsassoziierter Pathologie in Verbindung gebracht, weshalb TLR2 ein breit untersuchter Knotenpunkt in der Forschung zu Wirt–Mikroben-Interaktionen und steriler Entzündung ist.
TLR2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TLR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TLR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TLR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TLR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.