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TERT Double Nickase Plasmid (h) | sc-400316-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TERT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400316-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human TERT codiert die katalytische Untereinheit der Telomerase mit Reverse-Transkriptase-Aktivität, die telomerische DNA‑Repeats verlängert und der fortschreitenden Telomerverkürzung während der DNA-Replikation entgegenwirkt. Durch die Regulation der Telomerlänge und des Telomer-Cappings unterstützt TERT die chromosomale Stabilität, die Replikationsfähigkeit und die Signalübertragung an DNA‑Schadens‑Checkpoints und greift dabei in Signalwege wie ATM/ATR‑vermittelte Antworten und Seneszenzprogramme ein. Eine veränderte TERT‑Aktivität wird mit Telomerbiologie-Erkrankungen, Genominstabilität und onkogenen Prozessen in Verbindung gebracht, was TERT zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung zellulärer Immortalisierung, stressinduzierter Seneszenz und klonaler Evolution macht. TERT wird zudem auf nicht-kanonische Rollen in der transkriptionellen Regulation und der mitochondrialen Homöostase hin untersucht, die Proliferation und Stresstoleranz beeinflussen können.
TERT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TERT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TERT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TERT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TERT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.