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TCF-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423299-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TCF-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423299-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Tcf7 kodiert den Transkriptionsfaktor T‑Zell‑Faktor 1 (TCF‑1), einen zentralen Effektor der kanonischen Wnt/β‑Catenin‑Signalübertragung, der an TCF/LEF‑Motive bindet und Genprogramme reguliert, welche die Lymphozytenentwicklung, stammzellähnliche Selbsterneuerungszustände und die Linienfestlegung steuern. In murinen Immunzellen prägt TCF‑1 die Reifung von Thymozyten und die Differenzierung peripherer T‑Zellen, indem es Chromatinzugänglichkeit und Transkriptionsnetzwerke koordiniert, die Signale aus Wnt‑, Notch‑ und Zytokin‑Signalwegen integrieren. Eine fehlregulierte TCF‑1‑Aktivität wird mit veränderter Immunhomöostase und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht; aufgrund seiner Funktionen auf Signalwegebene ist es zudem für Studien zur Tumorimmunologie und zur hämatopoetischen Regulation relevant. Als nukleärer, DNA‑bindender Regulator wird TCF‑1 außerdem als Knotenpunkt genutzt, um kontextspezifische transkriptionelle Schaltkreise und epigenetische Kontrolle in Entwicklungs- und Krankheitsmodellen zu untersuchen.
TCF-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tcf7-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tcf7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tcf7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tcf7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.