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TAP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404218-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TAP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404218-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TAP2 (Transporter Associated with Antigen Processing 2) kodiert eine Untereinheit eines ABC-Transporters (ATP-binding cassette), die zusammen mit TAP1 ein Heterodimer bildet, um proteasomabgeleitete Peptide aus dem Zytosol in das endoplasmatische Retikulum zu translozieren. Dieser Transportschritt ist entscheidend für die Beladung von MHC‑Klasse‑I‑Molekülen mit Peptiden und die anschließende Antigenpräsentation an CD8+-T‑Zellen und verknüpft TAP2 damit mit dem übergeordneten Weg der Antigenverarbeitung und -präsentation. Eine veränderte TAP2-Funktion kann das Immunopeptidom umgestalten und die Immunüberwachung beeinflussen, indem sie Menge und Repertoire der MHC‑I–Peptidkomplexe auf der Zelloberfläche verändert. Genetische Defekte oder regulatorische Veränderungen in TAP2 wurden mit einer verminderten MHC‑Klasse‑I‑Expression und Phänotypen der Immunflucht in Verbindung gebracht, die für Infektionen, entzündliche Erkrankungen und die Tumorimmunbiologie relevant sind.
TAP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TAP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TAP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TAP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TAP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.