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T2R38 Double Nickase Plasmid (m) | sc-436483-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
T2R38 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-436483-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Tas2r138 kodiert den Bittergeschmacksrezeptor T2R38, einen GPCR, der thiourea‑verwandte bittere Liganden erkennt und an G‑Protein‑Signalwege koppelt, um die intrazelluläre Ca²⁺-Dynamik sowie nachgeschaltete Second‑Messenger‑Signalwege zu modulieren. Über die Geschmackswahrnehmung hinaus werden Rezeptoren der T2R‑Familie auch in extraoralen Geweben exprimiert, wo sie chemosensorische Antworten und zelluläre Signalprogramme beeinflussen können, die mit Epithel‑ und Immunfunktionen verknüpft sind. Variationen in Tas2r138 und veränderte Rezeptorsignale werden häufig im Kontext der Sensorik und Chemorezeption untersucht, mit breiterer Relevanz für Mechanismen, über die GPCR‑Signalgebung Gewebereaktionen auf Ebene ganzer Gewebe prägt. Als gut handhabbarer Rezeptor-kodierender Lokus ermöglicht Tas2r138 wegfokussierte Studien zu GPCR‑Aktivierung, Signaltransduktion und rezeptorabhängigen transkriptionellen Anpassungen.
T2R38 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tas2r138-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tas2r138 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tas2r138-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tas2r138-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.