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T-cadherin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416752-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane CDH13-Gen kodiert T-Cadherin (Cadherin-13), ein atypisches, über ein Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes Cadherin, dem eine transmembrane und eine zytoplasmatische Domäne fehlen und das als Modulator der Zelloberflächenadhäsion und der Signalübertragung fungiert. T-Cadherin beeinflusst Zell-Zell-Interaktionen, das Neuritenwachstum und die synaptische Organisation sowie vaskuläres bzw. endotheliales Verhalten und integriert dabei Signale, die das Zytoskelett-Remodeling und kontaktabhängige Signalwege beeinflussen. Variationen in CDH13 und veränderte Expressionsmuster wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen sowie mit kardiometabolischen und vaskulären Merkmalen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zur Konnektivität des Gehirns und zur Endotheldysfunktion unterstreicht. Die Geneditierung von CDH13 ermöglicht eine mechanistische Aufschlüsselung cadherinvermittelter, adhesionsunabhängiger Signalprozesse, die Kartierung von Varianteneffekten auf Proteinlokalisation und -funktion sowie die Entwicklung zellulärer Modelle für die Analyse von Signalwegen und die Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen.
T-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDH13-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
T-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDH13-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDH13-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen T-cadherin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDH13-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von T-cadherin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des T-cadherin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDH13-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.