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Synapsin IIa Double Nickase Plasmid (h) | sc-404715-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Synapsin IIa Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404715-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SYN2 kodiert Synapsin IIa, ein in Neuronen angereichertes Phosphoprotein, das mit synaptischen Vesikeln und dem Aktin-Zytoskelett assoziiert und so den Vesikeltransport, die Aufrechterhaltung des Reservepools sowie die aktivitätsabhängige Neurotransmitterfreisetzung reguliert. Die Funktion von Synapsin IIa wird durch Phosphorylierung als Folge neuronaler Signalkaskaden gesteuert, darunter cAMP/PKA-, Ca2+/Calmodulin-abhängige Kinasen und MAPK-Signalwege, wodurch synaptische Aktivität mit der Mobilisierung von Vesikeln verknüpft wird. Über seine Rolle in der Synaptogenese und präsynaptischen Plastizität wird eine veränderte Expression oder Regulation von SYN2 mit gestörter Netzwerk-Erregbarkeit sowie neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, einschließlich einer erhöhten Anfallsneigung.
Synapsin IIa Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SYN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SYN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SYN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SYN2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.