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SUMO-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401111-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SUMO-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401111-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SUMO2 kodiert SUMO-2, einen ubiquitinähnlichen Modifikator, der über die SUMOylierung kovalent an Substratproteine gekoppelt wird und so deren Lokalisation, Stabilität sowie Protein-Protein-Interaktionen reguliert. Die SUMO-2/3-Modifikation wird durch zellulären Stress rasch induziert und ist an DNA-Schadensantworten, Chromatinorganisation, Transkriptionsregulation und Zellzykluskontrolle beteiligt – vermittelt durch die koordinierte Aktivität von E1 (SAE1/SAE2), E2 (UBE2I/UBC9) und E3-Ligasen wie Mitgliedern der PIAS-Familie. Durch die Feinabstimmung von Signalwegen wie NF-κB-Signaling, p53-vermittelten Checkpoints und der Toleranz gegenüber Replikationsstress trägt SUMO-2 zur Aufrechterhaltung der Proteostase und der Genomintegrität bei. Eine fehlregulierte SUMOylierung wurde mit onkogener Transformation, Neurodegeneration und inflammatorischer Signalübertragung in Verbindung gebracht, wodurch SUMO2 ein breit relevantes Ziel für mechanistische Studien darstellt.
SUMO-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SUMO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SUMO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SUMO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SUMO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.