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STAM CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402697-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes STAM (signaltransduzierendes Adaptormolekül) ist ein endosomaler Adapter, der innerhalb des ESCRT-0-Komplexes wirkt und gemeinsam mit HGS/Hrs ubiquitinierte Fracht erkennt sowie die Rezeptorsortierung in Richtung lysosomaler Degradation koordiniert. Über seine VHS- und SH3-Domänen verknüpft STAM ubiquitinabhängigen Transport mit der nachgeschalteten Modulation der Signalübertragung von Wachstumsfaktor- und Zytokinrezeptoren und beeinflusst dabei Stärke und Dauer der MAPK- und JAK/STAT-Signalwege. Diese Regulation ist zentral für Endozytose, Endosomenreifung und Proteostase – Prozesse, die in der Krebsbiologie und der Immun-Signalübertragung häufig verändert sind. Eine dysregulierte, STAM-abhängige Rezeptorumsatzrate wurde mit aberranter Signalpersistenz und veränderter zellulärer Reaktionsfähigkeit in Verbindung gebracht, wodurch STAM einen nützlichen Knotenpunkt zur Analyse des Crosstalks zwischen Trafficking und Signalgebung darstellt.
STAM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen STAM-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
STAM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des STAM-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der STAM-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen STAM-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native STAM-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von STAM-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des STAM-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem STAM-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.