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SR-1F Double Nickase Plasmid (h) | sc-405459-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-1F Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405459-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR1F kodiert den humanen 5‑Hydroxytryptamin-(Serotonin-)Rezeptor 1F, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend an Gi/Go koppelt, um die Adenylylcyclase zu hemmen und den intrazellulären cAMP-Spiegel zu senken. Die SR‑1F-Signalisierung moduliert die Freisetzung von Neurotransmittern und die neuronale Erregbarkeit über cAMP/PKA‑regulierte Prozesse sowie nachgeschaltete Effekte auf die Aktivität von Ionenkanälen und MAPK‑assoziierte Signalwege. Die Expression von HTR1F ist in neuronalen Geweben besonders ausgeprägt und trägt zur Regulation serotonerger Netzwerke bei, die die sensorische Verarbeitung und die neurovaskuläre Signalübertragung beeinflussen. Eine fehlregulierte serotonerge GPCR‑Signalübertragung, einschließlich veränderter Aktivität des HTR1F‑Signalwegs, wird mit krankheitsrelevanten Mechanismen neurologischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen in Verbindung gebracht, etwa mit der Migränebiologie und Störungen sensorischer Schaltkreise.
SR-1F Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR1F-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR1F abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR1F-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR1F-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.