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SPARC CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400566-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SPARC CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400566-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SPARC (secreted protein acidic and rich in cysteine) ist ein matrizelluläres Glykoprotein, das die Organisation der extrazellulären Matrix, die Kollagenfibrillogenese sowie Zell‑Matrix‑Interaktionen moduliert, die Adhäsion, Migration und Gewebeumbau prägen. In menschlichen Zellen beeinflusst SPARC Signalnetzwerke, die mit der Zytoskelettdynamik und der Responsivität auf Wachstumsfaktoren verknüpft sind, darunter Signalwege mit Schwerpunkt auf Integrin/FAK, TGF‑β‑getriebene fibrotische Programme und durch die ECM regulierte angiogene Signale. Eine veränderte SPARC-Expression ist häufig mit Veränderungen der Stromazusammensetzung und wundheilungsähnlichen Zuständen assoziiert, die die Biologie der Tumormikroumgebung, Fibrose und entzündliches Remodeling beeinflussen. Diese Eigenschaften machen SPARC zu einem nützlichen Ziel, um die ECM‑abhängige Regulation des Zellverhaltens und kontextspezifische transkriptionelle Antworten zu untersuchen.
SPARC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SPARC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SPARC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SPARC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SPARC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SPARC-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SPARC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SPARC-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SPARC-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SPARC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.