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Sox-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403896-ACT | 20 µg | $397.00 |
SOX3 kodiert den Transkriptionsfaktor Sox-3, ein Mitglied der SOXB1-Familie, das über eine HMG-Box an DNA bindet und Genexpressionsprogramme reguliert, die die Aufrechterhaltung neuronaler Vorläuferzellen, die Spezifizierung des Neuroektoderms sowie frühe Musterbildungsprozesse der Entwicklung steuern. Im Zusammenspiel mit anderen Entwicklungsregulatoren moduliert Sox-3 transkriptionelle Netzwerke, die Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Differenzierung kontrollieren, einschließlich Signalwege, die in neuronalen Geweben mit Wnt/β‑Catenin- und Notch-abhängigen Signalen verknüpft sind. Veränderte SOX3-Dosis oder Störungen der Regulation wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und endokrinen Merkmalen in Verbindung gebracht, was seine Rolle bei der Ausbildung der Hypothalamus–Hypophysen-Achse und der Linienfestlegung widerspiegelt. Als kontextabhängiger transkriptioneller Regulator wird SOX3 häufig in pluripotenten Stammzellmodellen, Systemen der neuronalen Differenzierung und mechanistischen Analysen der Enhancer‑Promotor-Kontrolle untersucht.
Sox-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOX3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Sox-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOX3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOX3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Sox-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOX3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Sox-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Sox-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOX3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.