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Slfn13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-414596-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Slfn13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-414596-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLFN13 (Schlafen family member 13) kodiert Slfn13, eine mutmaßliche RNA-gerichtete Endoribonuklease, die an der posttranskriptionellen Kontrolle der Genexpression und an zellulären Programmen der angeborenen Immunität beteiligt ist. Als Teil des Netzwerks interferon-stimulierter Gene wird SLFN13 mit der Regulation von RNA-Stabilität und -Translation, der Modulation von Stressantworten sowie der Kontrolle von Proliferations- und Differenzierungszuständen in Verbindung gebracht. Schlafen-Proteine werden häufig mit antiviraler Restriktion und Immun-Signalwegen assoziiert, einschließlich interferon- und entzündungsbezogener Transkriptionsprogramme. Eine fehlregulierte Aktivität der SLFN-Familie wurde in Zusammenhängen von Immundysfunktion und Tumorbiologie beobachtet, was den Einsatz von SLFN13-Perturbationen zur Untersuchung des RNA-Stoffwechsels und interferonassoziierter Phänotypen unterstützt.
Slfn13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLFN13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLFN13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLFN13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLFN13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.