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Slfn12 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404339-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane SLFN12 (Schlafen-Familienmitglied 12) kodiert Slfn12, ein zytoplasmatisches Protein der Schlafen-Familie, das an der Regulation der Zelldifferenzierung, der Kontrolle der Proliferation und an der kontextabhängigen Modulation der Expression immunassoziierter Gene beteiligt ist. Schlafen-Proteine werden häufig mit interferoninduzierten Signalwegen und Prozessen des RNA-Stoffwechsels in Verbindung gebracht; sie prägen Translationsprogramme und Stressantworten, die Epithel- und hämatopoetische Zellzustände beeinflussen. Eine veränderte SLFN12-Expression wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, darunter inflammatorische Signalgebung und krebsassoziierte Phänotypen, bei denen häufig Verschiebungen in Differenzierungs- und Wachstumsprogrammen beobachtet werden. Daher ist SLFN12 von Interesse, um transkriptionelle und posttranskriptionelle Netzwerke zu analysieren, die angeborene Signalgebung mit Linienfestlegung und zellulärer Homöostase koppeln.
Slfn12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLFN12-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Slfn12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLFN12-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLFN12-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Slfn12-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLFN12-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Slfn12-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Slfn12-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLFN12-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.