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SIRT6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412216-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SIRT6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412216-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SIRT6 kodiert eine nukleäre, NAD+-abhängige Deacylase/ADP-Ribosyltransferase, die durch Deacetylierung von Histonsubstraten wie H3K9ac und H3K56ac die Chromatinstruktur und Transkription moduliert. Es wirkt an der Schnittstelle von DNA-Schadenssignalisierung und Genomstabilität, indem es die Reparatur von Doppelstrangbrüchen, die Telomerintegrität und die Toleranz gegenüber Replikationsstress fördert. SIRT6 reguliert zudem metabolische Gen-Netzwerke über Interaktionen mit Faktoren wie NF-κB und HIF-1α und verknüpft damit den Chromatinzustand mit Entzündung und glykolytischer Programmierung. Eine dysregulierte SIRT6-Aktivität wurde mit Prozessen in Verbindung gebracht, die für die Altersbiologie, metabolische Fehlfunktionen, Neurodegeneration und krebsassoziierte genomische Instabilität relevant sind, was SIRT6 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien macht.
SIRT6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SIRT6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SIRT6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SIRT6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SIRT6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.