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SEC23 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403549-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **SEC23A** kodiert **SEC23**, eine essenzielle Komponente des **COPII-Coats**, der das Abschnüren von Vesikeln an ER-Austrittsstellen sowie die Auswahl von Fracht für den Transport vom ER zum Golgi vermittelt. SEC23 wirkt dabei mit **SEC24** und der **SAR1-GTPase** zusammen, um den Zusammenbau des Coats voranzutreiben, und trägt so zum Durchsatz des sekretorischen Wegs, zur Proteostase und zur korrekten Reifung von Extrazellulärmatrix- und Membranproteinen bei. Störungen des COPII-Transports können die Glykosylierung, ER-Stressantworten und sekretionsabhängige Signalnetzwerke verändern, die für Entwicklung und Gewebehomöostase wichtig sind. Pathogene Varianten von **SEC23A** wurden mit kraniofazialen und skelettalen Phänotypen in Verbindung gebracht, was SEC23A zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung sekretionsbezogener Krankheitsmechanismen in humanen Zellmodellen macht.
SEC23A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SEC23A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SEC23A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SEC23A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SEC23A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SEC23A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SEC23A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SEC23A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SEC23A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SEC23A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.