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SCD5 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402860-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SCD5 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402860-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SCD5 kodiert die Stearoyl‑CoA‑Desaturase 5, ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das in gesättigte Fettsäure‑Acyl‑CoAs eine cis‑Doppelbindung einführt und so einfach ungesättigte Fettsäuren erzeugt. Indem SCD5 die Lipidzusammensetzung von Membranen mitprägt und Substrate für die Synthese komplexer Lipide bereitstellt, beeinflusst es die Lipidhomöostase, die Membrandynamik sowie metabolische Signalnetzwerke, die mit Lipid‑Remodeling verknüpft sind. Eine veränderte Desaturaseaktivität kann zelluläre Stressantworten und lipidabhängige Signalwege verschieben, wodurch SCD5 ein relevantes Ziel für die Untersuchung metabolischer Regulation in Geweben ist, in denen die Lipidverarbeitung streng kontrolliert wird. Fehlregulierte Muster der Fettsäure‑Desaturierung wurden mit krankheitsrelevanten Phänotypen bei Stoffwechselstörungen und in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht, was die Untersuchung von SCD5 im Kontext gewebespezifischer Störungen von Lipidstoffwechselwegen unterstützt.
SCD5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SCD5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SCD5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SCD5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SCD5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SCD5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SCD5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SCD5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SCD5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SCD5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.