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SARM Double Nickase Plasmid (h) | sc-403427-NIC | 20 µg | $410.00 |
SARM1 kodiert SARM, ein NADase-haltiges Adapterprotein, das als zentraler Ausführungsfaktor der Axondegeneration gilt. Bei neuronaler Schädigung oder metabolischem Stress führt die Aktivierung von SARM1 zu einem raschen Abfall von NAD⁺, einem energetischen Zusammenbruch und einem nachgeschalteten Abbau des Zytoskeletts. Dabei ist SARM1 in Signalwege eingebunden, die die axonale Aufrechterhaltung, die mitochondriale Funktion und die angeborene Immunantwort regulieren. Eine fehlregulierte SARM1-Aktivität wird mit neurodegenerativen und neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht, darunter periphere Neuropathien und Axonverlust, wie sie in verschiedenen neurologischen Krankheitskontexten beobachtet werden. Als Knotenpunkt der verletzungsinduzierten axonalen Selbstzerstörung wird SARM1 umfassend hinsichtlich seiner Rolle für das neuronale Überleben, Degenerationssignale und zelluläre Stressantworten untersucht.
SARM Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SARM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SARM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SARM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SARM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.