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Sarcospan CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421332-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Sarcospan CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421332-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Sspn** kodiert Sarcospan, ein kleines tetraspaninähnliches Membranprotein, das mit dem Dystrophin–Glykoprotein-Komplex und verwandten Sarcoglykan-Subkomplexen assoziiert, um die Stabilität des Sarkolemms und eine effiziente Kraftübertragung in quergestreifter Muskulatur zu unterstützen. Sarcospan trägt zur Membranorganisation, zum Proteintransport (Trafficking) und zu Signalereignissen bei, die mit der Adhäsion an die extrazelluläre Matrix und der Kopplung an das Zytoskelett verknüpft sind. Eine veränderte SSPN-Funktion oder -Expression wird im Kontext muskeldystrophiebezogener Signalwege, der Fragilität von Muskelfasern und von Umbau-/Remodeling-Reaktionen in Skelett- und Herzmuskel untersucht. Als Modulator des Aufbaus von Membrankomplexen ist **Sspn** relevant für Untersuchungen zu Muskeldegeneration, -regeneration und Mechanotransduktion in Mausmodellen.
Sarcospan Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Sspn-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Sarcospan Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Sspn-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Sspn-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Sarcospan-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Sspn-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Sarcospan-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Sarcospan-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Sspn-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.