
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
RORγ Double Nickase Plasmid (h) | sc-400912-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RORγ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400912-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RORC kodiert den nukleären Rezeptor RORγ, einen ligandenregulierten Transkriptionsfaktor, der an ROR-Response-Elemente bindet und so Genprogramme steuert, die an der immunologischen Differenzierung und am Stoffwechsel beteiligt sind. RORγ ist ein zentraler Regulator der Festlegung der Th17-Zelllinie und der Expression von Zytokinen der IL‑17-Familie; dabei integriert er Signale aus Zytokinnetzwerken und der nukleären Rezeptor-Signalgebung, um inflammatorische Transkriptionszustände zu formen. Neben seinen Funktionen in der adaptiven Immunität trägt RORγ zur Organogenese lymphoider Organe und zur breiteren transkriptionellen Kontrolle in hämatopoetischen Zellen bei. Eine fehlregulierte RORC/RORγ-Aktivität wird mit chronisch-entzündlichen und autoimmunassoziierten Signalwegen sowie mit der Biologie des Tumor‑Immun‑Mikromilieus in Verbindung gebracht, wodurch RORC/RORγ häufig Ziel mechanistischer Studien zur Immun-Signalgebung ist.
RORγ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RORC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RORC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RORC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RORC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.