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RNMT Double Nickase Plasmid (h) | sc-417964-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNMT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417964-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNA-Guanin-7-Methyltransferase (RNMT) ist die katalytische Untereinheit des mRNA-Cap-Methyltransferase-Komplexes, der die N7-Methylguanosin-(m7G)-Kappe auf Transkripte der RNA-Polymerase II aufbringt. Diese Cap-Modifikation ist essenziell für die ko-transkriptionelle mRNA-Prozessierung, den nukleären Export, die Initiation der Translation sowie den Schutz vor exonukleolytischem Abbau und verknüpft die RNMT-Aktivität mit der globalen Steuerung von Genexpressionsprogrammen. Die RNMT-Funktion greift in Transkriptions- und RNA-Prozessierungswege ein und trägt über Effekte auf die Transkriptstabilität und die Translationsleistung zur Koordination von Wachstums- und stressresponsiven Signalwegen bei. Eine Fehlregulation der mRNA-Cappung und der cap-abhängigen Translation wurde mit veränderten Proliferationszuständen und onkogenen Genexpressionssignaturen in Verbindung gebracht, was RNMT zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien des RNA-Stoffwechsels in krankheitsrelevanten Kontexten macht.
RNMT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNMT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNMT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNMT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNMT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.