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Rho G CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402608-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Rho G CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402608-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
RHOG kodiert RhoG, ein Mitglied der Rho-Familie kleiner GTPasen, das als molekularer Schalter fungiert und extrazelluläre Signale mit dem Umbau des Aktin-Zytoskeletts verknüpft. Im GTP-gebundenen Zustand koordiniert RhoG Signalereignisse, die über Interaktionen mit nachgeschalteten Effektoren sowie durch Crosstalk mit Rac1- und Cdc42-Signalwegen Membranruffling, Zelladhäsion, Endozytose und gerichtete Migration regulieren. Diese Prozesse beeinflussen die Migration von Immunzellen, phagozytische Antworten und das Neuritenauswachsen, wodurch RHOG ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung der Zytoskelettdynamik und rezeptorvermittelter Signalübertragung ist. Eine fehlregulierte RhoG-Aktivität wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit veränderter Zellmotilität und invasivem Verhalten in Verbindung gebracht, was mechanistische Untersuchungen in Modellen der Krebsbiologie und entzündlicher Signalgebung unterstützt.
Rho G Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RHOG-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Rho G Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RHOG-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RHOG-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Rho G-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RHOG-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Rho G-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Rho G-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RHOG-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.