Date published: 2026-7-10

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RFX6 Lentiviral Activation Particles (h2): sc-408496-LAC-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • RFX6 Lentiviral Activation Particles (h2) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • RFX6 Lentiviral Activation Particles (h2) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von RFX6 Lentiviral Activation Plasmid (h2) und RFX6 Lentiviral Activation Plasmid (h22) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des RFX6-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    RFX6 Lentiviral Activation Particles (h2)

    sc-408496-LAC-2
    200 µl
    $455.00

    Das humane RFX6 (regulatory factor X6) kodiert einen Winged-Helix-Transkriptionsfaktor, der an X-Box-DNA-Motive bindet und Genprogramme steuert, die für die Spezifikation der endokrinen Pankreaslinie sowie für die Reifung und Aufrechterhaltung insulinproduzierender β-Zellen erforderlich sind. Es wirkt innerhalb transkriptioneller Netzwerke, die die Inselentwicklung, die glukoseinduzierte Hormonausschüttung und umfassendere genregulatorische Signalwege kontrollieren, welche die Schicksalsentscheidungen endodermabgeleiteter Zelltypen koordinieren. Eine genetische Inaktivierung oder eine fehlregulierte Expression von RFX6 wurde mit angeborenen Defekten des endokrinen Pankreas und bestimmten Diabetesformen in Verbindung gebracht, wodurch RFX6 einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung monogener Diabetesmechanismen und der Dysfunktion von Inselzellen darstellt. Die Geneditierung von RFX6 ermöglicht mechanistische Analysen der Enhancer-Promotor-Regulation, der Chromatinbelegung und nachgeschalteter endokriner Genschaltkreise in humanen Stammzell-Differenzierungsmodellen sowie in pankreasinselrelevanten Systemen.

    RFX6 Lentivirale Aktivierungspartikel (h2) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente RFX6-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    RFX6 Lentivirale Aktivierungspartikel (h2) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der RFX6-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen RFX6-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen RFX6-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.